8. März 2018

[BuchEmpfehlung] Elayne 1 - Rabenkind von Jessica Bernett



Autorin : Jessica Bernett
Reihe : Elayne
Titel : Rabenkind ( Band 1 )
Genre : Historische Fantasy
Seitenanzahl : 342

Taschenbuch : 12,95 € *Amazon* 
/ *Sternensand Verlag*

Ebook :  6,99 € *Amazon*






Kurzbeschreibung

Eine Prophezeiung, der sie nicht entkommt. Eine Bürde, die sie kaum tragen kann.
Eine Liebe, zart, zerbrechlich und bedroht von Lügen, Intrigen sowie dem Spiel der Macht.

Die junge Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens in einer düsteren Festung auf. Ihr Vater, König Pelles, ist besessen von einer Vision, die Elaynes Mutter kurz vor ihrem Tod gehabt haben soll. Demnach wird Elayne die Mutter des größten Helden aller Zeiten. Dafür opfert der König alles: das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter.






Meine Meinung

Eine schöne Geschichte die im Hintergrund der Legende von König Artus nachempfunden ist und einige dieser Elemente hier wiederspiegelt. Excalibur, die Tafelrunde, der heilige Gral ... und das alles scheint auch sehr gut recherchiert zu sein. 

Im Vordergrund allerdings steht ganz deutlich Elayne und ihr Leben. Elayne konnte mich von Anfang an begeistern :) Ich mochte sie sofort Sie ist keine verzogene Königstochter die nur edelste Kleider trägt und den lieben langen Tag irgendwelche Diener befehligt. Ganz im gegenteil. Sie ist Bodenständig, packt ordentlich mit an, ist mutig, herzlich, kämpferisch und beschützt was ihr wichtig ist. Sie kocht, putzt, geht fischen, macht sich schmutzig und versorgt ihre Tiere. Das macht sie einfach total sympathisch Zwar hat sie auch nicht großartig eine andere Wahl, da eben nicht mehr viele Angestellte da sind um in der Feste zu erledigen was erledigt werden muss (seit dem Tod der Mutter kümmert sich der Vater kaum noch um etwas), doch tut sie diese Arbeiten vorallem aus Überzeugung, und nicht, weil sie es muss. 

Es war ganz interessant Elayne und den Barden begleiten zu dürfen, doch irgendwie fehlt mir etwas Spannung in der Geschichte. Sie ist eher ruhiger gehalten und mehr ein Einstieg in dem einen die Protagonisten, die Welt und das Leben dort näher gebracht wird. Was die Autorin auch wirklich toll gemacht macht. Ich konnte mir alles wunderbar vorstellen und hatte überhaupt keine Schwierigkeiten das Kopfkino einzuschalten. Zwischendurch kommt auch ein bisschen Aktion auf, doch flacht dies recht schnell wieder ab, was ich etwas schade fand. Ein wenig mehr Spannung hätte der Geschichte ganz gut getan. Ich bin jedoch sicher, dass dies in den Folgebänden nachgeholt wird. Denn der Grundstein für Elaynes Abenteuer ist nach diesen Offenbarungen am Ende gelegt ;)

Noch ein kleiner "Kritikpunk" ist die Sprache - oder eher ein bestimmtest Wort :D Hat man damals wirklich schon "dito" gesagt? Das kann ich mir irgendwie nur schwer vorstellen. Für mich ist dito so ein neumodisches Wort was in einer historischen Geschichte total Fehl am Platz wirkt *kicher* Auch sonst kommt mir die Sprache manchmal etwas zu modern vor. Aber ich bin in dem Punkt auch wirklich Leihe, da ich seeeehr selten historisch lese. Ich bin gespannt wo der weitere Weg von Elayne und denn anderen Charaktere uns hinführen wird und freue mich auf ein wiedersehen.

Von mir gibt es 4/5 Schmetterlinge

1 Kommentar:

  1. "Dito" ist ein uraltes Wort, das früher viel häufiger genutzt wurde als jetzt und seit dem 15. Jahrhundert im deutschen Spracheraum üblich ist. Vor der II. Orthographischen Konferenz von 1901 wurde es aber noch mit einem doppelten T geschrieben - so hat es meine Uroma auch immer noch ausgesprochen, als ich klein war.

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